Capelunghe – Die vulgäre Muschel, die nicht ordinär ist

Capelunghe – viele werden sich jetzt denken, „noch nie gehört“. Jene die aber einmal abseits des Sommertourismus in der nördichen Adria unterwegs waren, werden sie kennen und lieben. Am besten geniesst man sie zwischen November und März.

Die Italiener übersetzen sie meistens mit „Lange Muscheln“. Auf Deutsch heisst sie schwertförmige Scheidenmuschel. Bei genauer Betrachtung, sieht sie aber eher aus wie ein Phallussymbol und benimmt sich lebendig manchmal auch so.

Gesammelt werden sie unter anderem im  Rückwärtsgang am Strand bei Mondlicht, da man sie dann leichter finden kann. Durch die Vibration der Schritte beginnen sie sich einzugraben und erleichtern somit ihren Fang.

Zubereitet werden sie ganz simpel: In wenig Olivenöl mit Salz und Pfeffer anbraten, bis sie sich öffnen, Petersilie darüber und das wars.

Sie sind einfach herrlich und eine mehr als ebenbürdige Alternative zu den „Cozze“ – den klassischen Miesmuscheln.

Falls ihr mal nach Grado in der kühleren Jahreszeit kommen solltet, dort gibt es sie dann fast überall. Hier aber noch eine Empfehlung:

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www.ristorantelauraechristian.it